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Annette Berr: Orpheus und Sibirien. Erotik!
Klappentext:
Sibirien ist allein in ihrem Zimmer mit Meier zwo, dem Kater, 7 Kilo warmes Leben. Sie ist süchtig - nach Seidenslips, nach Bier, nach den ersten Momenten von Liebesgeschichten. In jeder neuen Liebesgeschichte gibt sie sich einen neuen Namen - doch sie steckt fest in einer Geschichte, darum heißt sie - lange Zeit - Sibirien. Die Brücken zwischen den Tagen sind ihr verloren gegangen. Sie gerät in eine kafkaeske Welt... verdoppelt sich, begegnet im Zug einer Frau von der anderen Seite. Und die Leser geraten in den Sog der Geschichte, der atemberaubenden Bilder, der Welt unter der Welt... „Hinein geht es in den Abgrund der Alpträume, der sexuellen Obsessionen. Es sind Bilder, die an Hieronymus Bosch oder die Surrealisten erinnern - eine Bereicherung für den sonst so polierten Literaturmarkt, der, wenn überhaupt, nur männliche Sprachausbrüche und obsessive Phantasien zulässt“, schrieb die Zeitschrift „Schädelspalter“, und „EMMA“: Teile des Buchs gehören „zum Aufregendsten der neuen Literatur...“, Zitty titelte mit „total genial“. „Annette Berrs ‚Orpheus und Sibirien’ ist ein steter Strom, ein großes Mirakel, ein leiser Umsturz. Eine Frau heißt so und anders, und heute heißt sie Sibirien und fällt in die Unterwelt unter ihrem Bett. Was Annette Berr hier mit 23 Jahren geschrieben hat, ist große Literatur, und es ist eine Schande, dass das Buch so lange nicht mehr zu kriegen war. Nun ist das Buch wieder zu haben, denn große Literatur vergeht nicht.“ (Jörg Sundermeier, vom Verbrecher Verlag)
Annette Berr, geboren 1963 in Berlin, lebt in Berlin-Kreuzberg, Sängerin und Schriftstellerin. Viele Auftritte. Sie fotografiert, malt, bildhauert, näht, schreibt. 1984 erste Erzählungen in der taz sowie den ersten Preis des Songtext-Wettbewerbs des Sender Freies Berlin. 1986 erscheint der erfolgreiche Erzählband „Nachts sind alle Katzen breit“ (Geschichten aus Kreuzberg, neu aufgelegt 2000, konkursbuch Verlag), 1987 folgt „Flamingos und andere schwarze Vögel“ und 1988 der Roman „Orpheus und Sibirien“ (überarbeitete Neuauflage 2003), 2000 der Erzählband „Orgasmusmaschine“. (3. Auflage 2003)1991 erscheint die erste CD „Blaue Krokodile“, 1993 folgt „Haus mit 13 Zimmern“, 1994 „Schlaflos“, 1997 „... und decke mich mit Sehnsucht zu.“ Zusammenarbeit mit dem Pianisten und Komponisten Rainer Kirchmann bis 2002. 1999 Nominierung für den Sankt Ingberter Kleinkunstpreis. CD „Eisverkäuferin“ und „Màscará“. Neben der Musik und dem musikalisch-literarischen Kabarett (u. a. „Die Bar am Ende des Nervenzusammenbruchs“, „Über Samenspender und andere R-Güsse, Teil 1“) erschienen Erzählungen in Anthologien. Neuer Roman in Arbeit.
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